Tinghir und Todratal.

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Wandern rund um Tinghir

Zwischen Bergketten des Hohen Atlas und des Jebel Saghro gelegen, bietet Tinghir unzählige Möglichkeiten zum Wandern, von der einfachen Halbtagestour bis zu mehrtägigen Trekkings und Bergüberquerungen.

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Die Todraschluchten von oben gesehen, Marokko.
Die Todraschluchten von oben gesehen

Hoher Atlas, Südseite bei Tineghir.

Mädchen der Ait Atta in der Nähe der Todraschluchten (Tineghir).

Tour rund um die Todra-Schluchten (Halber Tag)

Am Ende der Todraschlucht nach den Hotels, der engsten Passage und den Ständen der Händler, steigt links ein Maultierpfad in die Höhe. Nach einer Wegstunde mündet der Pfad links in einen anderen Weg ein, der wieder zum Eingang der Schlucht beim Dorf Tizgui zurückführt. (Dauer total 3 Stunden). Während der Wanderung kann man großartige Ausblicke genießen.

Carte du Todra

Schneise Aït Ba Ali, Todraschluchten, Marokko.
Die Schneise des n'Ait Ba Ali

Todraschluchten im Süden Marokkos.
Der Canyon der Todra

Todraschluchten im Süden Marokkos.
Sicht auf die Todraschlucht

Die Schneise des n'Ait Ba Ali (Halber Tag)

Der Ausgangspunkt ist ebenfalls die Todraschlucht. Am Ausgang, nach den Hotels, der engsten Passage und den Ständen der Händler und nach dem Maultierpfad der vorhergehenden Tour und dem kleinen Felseinschnitt, nimmt man den Pfad an linker Seite und steigt unaufhörlich südwestlich in die Höhe und nähert sich der, von den Kletterern “Van Gülich” genannten Wand.

Schneise n'Aït Ba Ali in den Todraschluchten, Marokko.

An linker Seite der Wand nach einer halben Stunde Aufstieg, kommt man zur Schneise des n'Ait Ba Ali, eine, von Hirten gebaute Passage, die ihren Aufenthaltsort oberhalb der Felsen ausgewählt haben und zum Wasser holen in die Schlucht hinabsteigen. Diese Schneise erlaubt, den kleinen Grat innerhalb von 15 Minuten zu erreichen. Achtung, Stelle gut merken, wo man rauskommt, um den Rückweg wiederzufinden.

Ab hier ist der Weg nicht wirklich erkennbar, jedoch reicht es Richtung Süden, zwischen dem Grat (linker Hand) und der Schlucht (rechter Hand), während einer halben Stunde bis zum Pass weiterzugehen. Anschließend steigt ein an die Felswand angelegter Pfad nach Süd-Westen an. Man begegnet einigen, teilweise von den Hirten benutzten Höhlen, bevor man auf der anderen Seite wieder in die Schlucht absteigt. Auch diesen Punkt wieder für den Rückweg gut merken.

Man steigt erneut die Schlucht hinauf, und sobald man bei den ersten Wasserfällen ankommt, dreht man rechts ab. Ein Weg mit 30° Steigung führt aufs Hochplateu,  wo man oft “khaimas” Nomadenzelte vorfindet. Hier hat man einen herrlichen Rundblick auf die gesamte Schlucht, den Palmenhain der Todra auf der gegenüberliegenden Seite des Canyons und den Jebel Saghro. Nach einer halben Stunde Weg Richtung Südwesten, erreicht man den höchsten Punkt unserer Wanderung, bevor es wieder ins Tal zurückgeht.

Hochplateau nahe der Todra, Marokko.
Hochplateau

Khaima (Zelt) der Nomaden, Region Todra, Marokko.
Khaima (Zelt) der Nomaden

Ruinen eines Ksars in Tamtatoucht, Marokko.
Ruinen eines Ksars in Tamtatoucht

Wanderung von Tinghir nach Tamtatoucht (1 Tag)

Von der Hauptstrasse in Richtung Errachida, nach der Überquerung des Oued Todra und der Steigung, biegt links eine Teerstrasse Richtung Asfalou ab. Nach 200m die Piste rechter Hand nehmen und 4,4 km weitergehen bis zu einem Platz, der manchmal für Zeltlager benützt wird.

Südlich von diesem Ort erhebt sich die Kette des Hohen Atlas, an dessen Fuße sehr gut ein Band von rotem tonartigen Felsen zu erkennen ist. Um dorthin zu kommen, muss man die Piste überqueren, in die Schlucht absteigen und 10 Minuten marschieren. Ab dem Felsband führt ein Serpentinenpfad, genannt “Tassaloumt” (die kleine Leiter) mit 45° Steigung in 45 Gehminuten in die Höhe. Bei jeder Kehre kann man einen immer grandioseren Blick auf den Palmenhain der Todra genießen.

Anschließend geht es auf dem Hochplateau Richtung Norden weiter, bevor man einen neuen Anstieg von 30 Minuten bis zur “Kleinen Quelle des Oleanders”, (Taghbalout n’Oulili) in Angriff nimmt. Ab hier führt der Weg erneut mit 30° Steigung bergan und bringt uns zu einer neuen Hochebene, wo die Nomaden oft ihre Lager aufschlagen. Ein unbeschreiblicher Blick auf Tinghir und das Todratal belohnt Sie.

Immer weiter dem Pfad folgend, lässt man eine halbe Stunde später an linker Seite ein weiteres Nomadenlager, überquert die Bergkette des Jebel Iguertal, geht etwas abwärts bis ans Ende von Akka n’Ougouni nTizgui, bevor der Weg erneut nord-östlich durch die Schlucht aufsteigt.

Man erreicht schlussendlich den Oujlah-Pass und erkennt gegenüber den Jebel Timchardine Während 40 Minuten durchquert man eine weite Ebene und Weidegebiet für Ziegen und Dromedare. Am Ende der Ebene lässt man den Weg rechts liegen, der ins Kerdoustal hinabführt und nimmt den links aufsteigenden Pfad bis zum 2.436m hoch gelegenen Timnirine-Pass. Von hier aus bleibt nur noch der lange Abstieg nach Tamtatoucht.

Hotel Tomboctou – Urheber dieses Sites.

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